Clubkultur selbst gemacht: Über ostdeutsche Wurzeln und Berlin im Wandel

Shownotes

Zwei Zugänge zur Clubkultur: Katharin Ahrend von der Berliner Clubcommission und DJ und Produzent Rødhåd sprechen über ihre Anfänge in Sachsen-Anhalt und Ostberlin – und darüber, was ihre Erfahrungen bis heute verbindet.

Themen des Gesprächs:
- Erste Partynächte, illegale Raves und die Erfahrung von Freiheit und Zugehörigkeit.
- Ostdeutsche Nachwende-Biografien: familiäre Umbrüche, Improvisation und eine ausgeprägte Hands-on-Mentalität.
- Rødhåds Weg von selbstorganisierten Partys und ersten Residenzen bis zum Ausstieg aus seinem Beruf als Bauzeichner.
- Berlins Wandel: steigende Lebenshaltungskosten, verdrängte Clubs und hohe Hürden für neue Orte.
- Community statt VIP-Bereich: der Anspruch auf Gleichheit im Club und die unterschiedlichen Erfahrungen mit Zugang und Sicherheit.
- Clubs als widerständige Räume: Eindrücke aus Tbilisi und die Verbindung von Clubkultur und Protest in Georgien.
- Social Media, neue Underground-Orte. Und die Frage, wie sich die Szene gegenseitig unterstützen kann.

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